Solidaritätsprojekt: Meine Meinung für meine Gemeinde

Solidaritätsprojekte bieten jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit, Projekte in ihrer Gemeinschaft vor Ort durchzuführen. Die perfekte Gelegenheit also, um in einer kleinen Gruppe zusammen zu arbeiten und zu erfahren, was es bedeutet, ein Projekt zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Eine Win-Win-Situation, denn die jungen Menschen verbessern ihre Kommunikations-, Organisations- und Konfliktlösungsfähigkeiten und die Gemeinschaft profitiert von einem Projekt bei ihnen vor Ort.

Auch in der DG findet momentan ein Projekt in dieser Kategorie statt: Im Süden der DG setzen sich die Jugendarbeiter der Gemeinden dafür ein, dass die Stimmen und Meinungen von Kindern und Jugendlichen Gehör finden. Ihr Ziel besteht darin, Jugendlichen zu vermitteln, dass ihre Meinung zählt und dass es etwas Schönes ist, dich zu engagieren. Häufig fühlen junge Menschen sich wenig verstanden und Politiker und Entscheidungsträger haben keine Idee davon, was Jugendliche sich wünschen.

Um diese Schwierigkeit aufzugreifen, gestalten die Jugendarbeiter eine Video-Challenge bei der sie die Meinungen, Vorstellungen und Wünsche junger Menschen mit der Kamera einfangen. Sie möchten die Ergebnisse aufarbeiten und in einer abschließenden Diskussion mit Kommunalpolitikern besprechen.

Das Projekt führt Jugendliche und Politiker zusammen und ermöglicht einen guten Austausch. Politiker haben daraufhin die Möglichkeiten, die Ansichten der Jugendliche in ihre Arbeit einfließen zu lassen. Das Wohlbefinden der jungen Menschen steht im Vordergrund, denn wenn sich Jugendliche in ihrer Gemeinde wohlfühlen, gestaltet sich das Zusammenleben im Ort positiver und beeinflusst auch andere Menschen, die dort wohnen. Ein kleines Projekt, das große Kreise ziehen kann.