Sieger der eTwinning Awards 2018

Ende des Schuljahres 2017/2018 hatte das Jugendbüro wieder alle Lehrer, die ein eTwinning-Projekt durchgeführt haben, dazu eingeladen, sich für den eTwinning-Preis 2018 der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu bewerben.

Am 17. Oktober war es wieder soweit: In der Königlichen Bibliothek in Brüssel wurden die besten eTwinning-Projekte 2018 aus ganz Belgien gemeinsam mit der Französischen und Flämischen Gemeinschaft ausgewählt.

Harald Mollers, Minister für Bildung und wissenschaftliche Forschung, war bei der Veranstaltung zugegen und machte deutlich, was das eTwinning-Programm so besonders macht und weshalb er es gerne unterstützt. Der Minister belohnte die Preisträger überdies in diesem Jahr für ihren Einsatz und ihre kreativen Ideen mit einer zusätzlichen Unterstützung von 1000 Euro. Dieses Preisgeld dient zur Anschaffung von Informatikmaterial für die Schule, um so die digitalen Kompetenzen der Schüler weiterhin zu verbessern.

Drei ostbelgische Projekte wurden im Zuge der Preisverleihung ausgezeichnet:

„I Love Animals“

Hauptthema des Projekts war die Sensibilisierung der Schüler für die Tierwelt. Zum einen sollten sich die Schüler durch das Projekt Wissen über die Fauna aneignen und dazu austauschen, zum anderen wirbt das Projekt für einen positiven Umgang mit Tieren. Es wurden unter anderem Modelle von Tieren sowie Videos erstellt. An dem Projekt sind Schulen aus ganz Europa beteiligt. Das Königliche Athenäum Eupen erhielt für dieses Projekt den Unterstützungspreis von eTwinning in Höhe von 250 Euro sowie einen zusätzlichen Zuschuss von 500 Euro vonseiten des Ministers Harald Mollers.

„Belgium: Leben/leven/vivre“

Hier handelt es sich um eine Partnerschaft zwischen einer deutschsprachigen und einer flämischen Schule, die zu einem wertschätzenden Umgang mit Menschen einer anderen Region desselben Landes anregen möchte. Dabei wurde zudem die gemeinsame Zweitsprache gepflegt. Es wurden verschiedene Aktivitäten organisiert, um die Kultur der jeweiligen Gemeinschaft besser kennenzulernen. Auch ein Besuch der Partnerschule stand auf dem Programm. Die Gemeindeschule Hergenrath wurde für ihr Projekt mit dem eTwinning-Belgica-Preis in Höhe von 500 Euro ausgezeichnet, nebst einer zusätzlichen Unterstützung von 500 Euro durch Minister Harald Mollers.

„Was du NICHT sagst?!“

Wie kann Kommunikation mit und unter Menschen mit einer Behinderung erreicht werden? Auf welche Schwierigkeiten stoßen sie im Alltag, wenn die „normale“ Welt ihnen Hindernisse in den Weg legt? Diese und weitere Aspekte wurden in dem Projekt behandelt. Es wurden Kommunikationsformen erforscht, die von allen genutzt werden können. Das Projekt wurde von mehreren Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen durchgeführt. Dem Zentrum für Förderpädagogik Sankt Vith wurde der Hauptpreis zuteil. Dies bedeutete zum einen ein Preisgeld in Höhe von 1250 Euro durch eTwinning sowie zum anderen eine interaktive Tafel (Smartboard), eine Nutzerlizenz und eine Weiterbildung zur Nutzung des Materials, gesponsert durch die Firma i3 Technologies.

Die drei ostbelgischen Projekte veranschaulichten besonders gut, worauf es bei eTwinning ankommt: die Nutzung moderner Medien, innovative Lernmethoden und die Zusammenarbeit mit anderen Lehrern in Belgien und Europa. Davon zeugten auch die tollen Ergebnisse der Projekte, die im Vorfeld der Verleihung in einer Projektmesse ausgestellt waren. Die Veranstaltung war daher ein großer Erfolg für alle Beteiligten und machte deutlich, was die Schüler und Lehrer alles mit eTwinning bewerkstelligen können.

Die Fotos zeigen die Preisträger mit Eric Fryns, eTwinning-Koordinator in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, sowie Harald Mollers, Minister für Bildung und wissenschaftliche Forschung.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger und vielen Dank an alle beteiligten Lehrer, Schulen und natürlich an die Schüler!