TETRIS interkulturell – Einladung zum interaktiven Austausch: Sozialarbeit im interkulturellen Kontext am 16. Januar

Für wen?

Alle, die mit jungen Menschen verschiedener Kulturen arbeiten.

Wann?

Donnerstag, 16. Januar 2020 von 9 bis 16 Uhr

Wo?

Kloster Heidberg, Bahnhofstraße 4, 4700 Eupen

Wie?

Das Tagesprogramm
9.00: Ankunft
9.30: Begrüßung und Vorstellung des Projektes
9.50: 1. Interaktion: Facettenreiche Zielgruppen
11.00: 2. Interaktion: Aufsuchende soziale Arbeit
12.30: Mittagspause
13.30: Austausch und Erfahrungsberichte zum Einbeziehen der Zielgruppen
14.15: 3. Interaktion: Professionelle Haltungen
15.15: Vorstellen der Projektergebnisse und des Handbuches
15.35: Abschlusswort der Ministerin für Jugend Isabelle Weykmans
15.45: Ausklang mit Verteilen der Handbücher

Was?

Das Projekt
Das Einbinden junger Menschen aller Kulturen in unsere Gesellschaft spielt eine große Rolle in der sozialen Arbeit. Nach den Attentaten in Paris und Brüssel wurde das Augenmerk insbesondere auf junge Menschen gerichtet. Für alle, die junge Menschen begleiten, stellte sich die Frage: „Wie können wir junge Menschen begleiten, damit sie ihren Platz in unserer Gesellschaft finden, sich dort einbringen und sich nicht radikalisieren?“ Die Jugendarbeiter der Gemeinde Lontzen und Eupen haben sich mit Partnern aus Dole (Frankreich) in einem zweijährigen Projekt zusammengesetzt, um Methoden auszutauschen, zu optimieren und zu erarbeiten, um junge Menschen optimal zu begleiten.
Die Projektträger haben sich mittels Fortbildungen und Lektüren ein fundiertes Wissen angeeignet. Sie haben auch das Wissen und die Bedarfe der Zielgruppe abgefragt. Und schließlich haben sie die eigenen Praxiserfahrungen und die anderen Kollegen gesammelt und diese konzeptualisiert.
In dieser Veranstaltung werden die theoretischen Ansätze, die Arbeitsmethoden und Projektbeispiele ausgetauscht oder/ und interaktiv ausprobiert.

Das Handbuch
Die theoretische Basis für interkulturelle Arbeit mit jungen Menschen, Erfahrungsberichte, die Beschreibung konkreter Arbeitsmethoden und die Rahmenbedingungen für qualitätsvolle Sozialarbeit im interkulturellen Kontext sind in einem Handbuch festgehalten.
Dieses Handbuch wird allen Teilnehmern der Veranstaltung ausgehändigt.

Die Wissensverschmelzung
Das gesamte Projekt beruht auf der Methode der Wissensverschmelzung (Croisement des savoirs). Um Wirkung in der sozialen Arbeit zu erzielen, müssen alle Aspekte einer Herausforderung zusammen betrachtet werden. Dazu müssen alle Akteure mit einbezogen werden: die Theoretiker, die Praktiker und die Zielgruppe. Nur im Austausch können Problematiken von allen Seiten beleuchtet werden und langfristige Lösungsansätze gefunden werden.
Zu dieser Veranstaltung sind Experten, Fachkräfte und die Zielgruppe sozialer Jugendarbeit eingeladen um auszutauschen. Dadurch entsteht ein Verständnis der verschiedenen Aspekte interkultureller Arbeit mit jungen Menschen.

Anmeldung bis zum 10 Januar 2020 bei

Eine Zusammenarbeit von:

 

 Die Veranstaltung wird gefördert von: