Online-Umfrage zum europäischen Jugenddialog

„Chancen für Jugendliche schaffen“ lautet das Thema des 7. Zyklus des EU-Jugenddialogs. Von Mai bis Oktober führt die nationale Arbeitsgruppe für Ostbelgien eine Online-Umfrage unter der Jugendlichen durch.

Was ist der EU-Jugenddialog?

Der EU-Jugenddialog ist das wichtigste Instrument, um junge Menschen auf EU-Ebene zu beteiligen. Sein Ziel: die Stimme junger Menschen in die EU-Politikgestaltung einbeziehen. Hauptelement ist der Dialog zwischen:

  • jungen Menschen, Jugendorganisationen und politischen Entscheidungsträgern und
  • Experten, Forschern und anderen relevanten Akteuren der Zivilgesellschaft.

Er dient als Forum, um stetig und langfristig gemeinsam zu überlegen, wie die Prioritäten, die Umsetzung und die Folgemaßnahmen der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich aussehen.

Wie funktioniert der EU-Jugenddialog und wer sind die Akteure?

Sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene entstanden verschiedene Arbeitsgruppen.

Nationale Arbeitsgruppen sind das Bindeglied zwischen der nationalen und der europäischen Ebene. Sie koordinieren die auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene durchgeführten Aktivitäten, die entscheidend sind, damit sich der Jugenddialog erfolgreich auf allen Ebenen auswirkt. Die ostbelgische nationale Arbeitsgruppe setzt sich aus engagierten Jugendlichen, politischen Entscheidungsträgern (Ministerium), Experten und Praktiker (Jugendbüro, Jugendarbeiter, Forscher usw.) zusammen. Der Rat der deutschsprachigen Jugend (RDJ) koordiniert sie.

Bevor ein EU-Jugenddialog beginnt, wird ein Schwerpunktthema gewählt, zu dem gemeinsam auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene gearbeitet wird. Der Prozess des EU-Jugenddialogs folgt drei Phasen: Engaging. Connecting. Empowering. Jede dieser drei Phasen dauert sechs Monate. Somit hat ein Zyklus des Jugenddialogs insgesamt 18 Monate. Der aktuelle Zyklus findet unter der Trio-Präsidentschaft Rumänien – Finnland – Kroatien statt (Start 1.01.2019 – Ende 30.06.2020).

Was steht an?

Das von der aktuellen Triopräsidentschaft gewählte gemeinsame Thema lautet: „Chancen für Jugendliche schaffen“ und konzentriert sich auf drei Unterbereiche:

  • Gute Arbeit für alle (Rumänien)
  • Gute Jugendarbeit für alle (Finnland)
  • Jugend auf dem Land voranbringen (Kroatien)

Aktuell beschäftigt sich die nationale Arbeitsgruppe damit, Meinungen von jungen Menschen einzuholen. Bis Mitte Oktober 2019 müssen die gesammelten Einblicke ausgewertet und in einen nationalen Bericht verfasst werden. Die Ergebnisse aus Ostbelgien fließen dann in einen übergreifenden europäischen Bericht ein. Basierend auf diesen Bericht werden dann Handlungsempfehlungen für die Politik formuliert. Diese Empfehlungen beeinflussen die Jugendpolitik der EU und dadurch gelangen die an der Basis gesammelten Ideen an die Spitze der EU und wieder zurück. Denn die EU erwartet von den Mitgliedstaaten, dass sie die Maßnahmen auf nationaler Ebene umsetzen.

Darum kann die Meinung der jungen Menschen auch die Politik von morgen beeinflussen! Wir fordern alle Jugendlichen zwischen 13 und 30 Jahren auf, an folgender Online-Umfrage teilzunehmen (Dauer von ca. 15 Minuten): www.jugenddialog.be/umfrage

Wenn ihr mehr zum Jugenddialog erfahren möchtet, euch noch weiter engagieren möchtet oder eine Frage habt, dann schaut mal auf www.jugenddialog.be vorbei oder schreibt eine Mail an jugenddialog@rdj.be