EU Climate Change Program

Das Programm

Das Programm fördert die Einbeziehung grüner Praktiken in alle Projektaktivitäten. Organisationen sowie Teilnehmende sollten bei der Gestaltung der Aktivitäten einen umweltfreundlichen Ansatz verfolgen, wie zum Beispiel:

  • Über Umweltfragen diskutieren und lernen
  • Zum Nachdenken über Umweltschutz anregen
  • Alternative und umweltfreundlichere Wege zur Umsetzung der Aktivitäten finden

Das Programm zielt darauf ab, in allen Sektoren die Sensibilisierung für Umwelt- und Klimaveränderungen zu unterstützen. Priorität wird Projekten eingeräumt, die auf die Entwicklung von Kompetenzen in verschiedenen nachhaltigkeitsrelevanten Sektoren, die Entwicklung von Strategien und Methoden für grüne sektorale Qualifikationen sowie zukunftsorientierte Lehrpläne, die den Bedürfnissen des Einzelnen besser entsprechen. Das Programm unterstützt den Einsatz innovativer Praktiken, um die Lernenden, das Personal und die Jugendbetreuerinnen und -betreuer zu wahren Faktoren des Wandels zu machen (z.B. Ressourcen sparen, den Energieverbrauch und Abfall reduzieren, Kompensation von Kohlenstoff-Fußabdruck-Emissionen, Entscheidung für nachhaltige Ernährung und Mobilität usw.). Vorrang wird auch Projekten eingeräumt, die – durch Bildungs-, Ausbildungs-, Jugend- und Sportaktivitäten – Verhaltensänderungen für individuelle Präferenzen, Konsumgewohnheiten und Lebensstile ermöglichen.

Wie das Programm Organisationen bei der Umsetzung unterstützen kann:

  • Der Einsatz von virtueller Zusammenarbeit und das Experimentieren mit virtuellen und gemischten Lernangeboten soll ein wesentlicher Bestandteil bei der Umsetzung Strategischer Partnerschaften sein. Projekte im Bereich der Schulbildung und der Erwachsenenbildung sind insbesondere nachdrücklich ermutigt, eTwinning und die EPALE-Plattformen zu nutzen (vor, während und nach den Projektaktivitäten). Projekte im Jugendbereich sollen unterstützend das Europäische Jugendportal und die Plattform der Europäischen Jugendstrategie nutzen.
  • Antragssteller können bei Mobilitätsprojekten unter dem Budgetposten „Sonderkosten“ finanzielle Unterstützung für hohe Reisekosten von Teilnehmern in Anspruch nehmen (bis in Höhe von 80 % der gesamten förderfähigen Kosten) in Fällen, in denen sich die Teilnehmenden für umweltfreundlichere Transportmittel mit geringeren Kohlenstoffemissionen entscheiden (z. B. Zug), was höhere Reisekosten nach sich zieht.

 

Die Projekte

Auch in der DG setzen Organisationen die KA2-Prioritäten erfolgreich um:

  • Das RSI hat nach drei Jahren intensiver Zusammenarbeit mit unterschiedlichen europäischen Partnern ein Solarboot entwickelt.
  • Das KAE startet ab September 2020 eine Strategische Partnerschaft zum Thema „Nachhaltigkeit“.
  • Das ZFP setzt auf umweltfreundliches Reisen, indem die Teilnehmenden überwiegend mit dem Zug reisen.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an erasmus@jugendbuero.be oder an 087/ 56 09 79