Einblick in die Zukunft – Jugendarbeit mit Grips

Internationale Jugendkonferenz

 

Dreizehn Verantwortungsträger der Jugendarbeit aus fünf verschiedenen Ländern trafen sich auf Einladung des Jugendbüros Anfang Dezember in Eupen, um die Schwerpunkte der Jugendarbeit für die kommenden Jahre festzulegen. Das Seminar wurde durch Erasmus+ finanziell unterstützt.

 

Dabei wurden mehrere kritische Aspekte erörtert: Junge Menschen sehen sich steigendem Leistungsdruck und psychischen Belastungen ausgesetzt. Diese Schwierigkeiten werden durch die aktuellen Krisen verstärkt (Coronavirus, Klimawandel, Ukrainekrieg…), welche eine große Unsicherheit und ein Gefühl der Ohnmacht bei Jugendlichen auslösen.

 

Die offene Jugendarbeit muss deshalb verstärkt jungen Menschen Zuversicht geben und auch zeigen, dass es sich lohnt, ein Teil der Gesellschaft zu sein. Sie müssen stärker anerkannt und aktiv beteiligt werden. Die Teilnehmenden des Seminars definierten gemeinsam Formen der Unterstützung junger Menschen durch spezifische Angebote in der offenen Jugendarbeit.

 

Es wurden zudem Antworten auf die Fragen gesucht, welche Schlüsselkompetenzen Jugendliche in Zukunft brauchen und wie die nicht-formale Bildung sie darin stärken und unterstützen kann. Jugendarbeiter:innen benötigen dazu ständige Weiterbildung. Kräfte wurden gebündelt, um eine Vision zu erschaffen, sodass diese Weiterbildungen in Zukunft gemeinsam aufgebaut und durchgeführt werden können.