„Mein Abenteuer ins Ungewisse!“ – EFD im Königin Fabiola Haus

Der Europäische Freiwilligendienst im Königin Fabiola Haus – Magdalena, 25 Jahre, aus Österreich

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„Mein Name ist Magdalena Schaumberger, ich bin 25 Jahre alt und komme aus Österreich. Ich habe eine Berufsausbildung als Fachsozialbetreuerin Altenarbeit und Behindertenarbeit absolviert.
Bei mir begann alles mit einem Wunsch und dem Verlangen eine Ausandserfahrung zu machen. Doch ich wusste lange nicht welche Organisation, die richtige für mich sei. Bis meine Freundin, Anja Meisl, eine Infoveranstaltung zum Thema EFD (Europäischen Freiwilligendienst) besuchte. Sie war total begeistert von dieser Veranstaltung. Sie berichtete mir vom Europäischen Freiwilligendienst und klärte mich auf.

Es brauchte nicht viel Überredungskunst, denn schnell war mir klar:“Das will ich machen!“

Ich habe mich in diversen Ländern beworben. Unter anderem in Belgien, im süßen Städtchen Eupen. Da bekam ich auch sehr schnell eine Antwort und hatte per Telefonat ein Bewerbungsgespräch mit dem Robert Wiesemes, dem Chef vom Königin Haus Fabiola, eine Wohneinrichtung für Menschen mit einer Beeinträchtigung! Das Vorstellungsgespräch verlief sehr positiv und von seiner Seite her konnte ich meinen Europäischen Freiwilligendienst in Eupen absolvieren, jetzt musste das Projekt noch vom Staat genehmigt werden. Aber schließlich klappte auch dies und meiner Reise ins Ungewisse stand nichts mehr im Weg. Ich hatte Glück, den meine Freundin Anja Meisl konnte ihren EFD ebenfas in Eupen machen, allerdings in einem Kindergarten bzw. Förderschule. Ihr Projekt dauert 10 Monate (September-Juni) und meines 12 Monate (August-August).

Ich packte zwei Koffer, einen Rucksack und eine Tasche.

Am 5. August geht die große Reise los. Ich wurde von Freunden und Familien zum Bahnhof gebracht, um die letzten Minuten gemeinsam mit ihnen zu verbringen. In meinem Gefühlchaos stieg ich in den Nachtzug und konnte es nicht fassen, dass mein angersehnter Traum endich Wirkichkeit wird. In Eupen angekommen, wurde ich von meiner Mentorin Sarah herzlich Empfangen, sie war meine Ansprechperson für meinen Europäischen Freiwilligendienst und steht mir mit Rat und Tat zur Seite. Nach meiner Ankunft konnte ich bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Sarah und Robert Wiesemes ein wenig den Fair von Eupen spüren!
In diesem Jahr lebe ich in einer Wohngemeinschaft mit drei Beeinträchtigten Menschen. Die mich herzlich in ihrer Heimat aufnehmen. Am ersten Arbeitstag lernte ich die anderen Mitarbeiter/innen und meinen Aufgabenbereich kennen. Ich durfte mit Bewohner/innen Ausflüge planen und durchführen wie z.B.: Spazieren gehen, Schwimmen, Einkaufen, Eins Trinken, Kinobesuche, Discobesuche,… . Am Abend durfte ich beim Essen und Pflegen begleiten. Außerdem findet einmal die Woche ein Bastelatelier statt, an dem ich auch mitwirken durfte.
In diesem Jahr gehörten zu den Hilights die 20 Jahr Feier vom Wohnheim und natürlich Karneval. Karneval feiert die ganze Stadt, es ist zum ansehen, wie jeder gut geaunt und verkeidet durch die Straßen zieht.

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Außerdem konnte ich schon einige Städte besuchen, wie z.B.: Ostende am Meer, Leiden (Holland), Brügge, Gent, Brüssel, Lüttich, Hasselt, Antwerpen,…
Ich genieße jede Sekunde in Eupen und die Zeit vergeht wahnsinnig schnell. Ich bin dankbar, dass mir der Europäische Freiwiligendienst ermöglicht wurde.
Mir sind sowohl die Mitarbeiter/innen als auch die Bewohner/innen echt extrem ans Herz gewachsen.

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