eTwinning Projekt „Lebendige Buchstaben in BeDeLux“

Ausgezeichnet mit dem eTwinning Preis 2014

Der Startschuss für das Projekt „Lebendige Buchstaben in BeDeLux“ fiel beim eTwinning Seminar für deutschsprachige Grundschullehrer in Freiburg. Dort hatte Gabriele Goor, die Lehrerin der Klasse 5a aus der Gemeindeschule Raeren, ihre Projektpartner aus Dreiborn (LU) und Berlin (D) getroffen und gemeinsam mit ihnen das Projekt geplant.
Das eTwinning Projekt hat bei den Schülern eine Reihe von Fähigkeiten und Kompetenzen gefördert, darunter:
• die Medienkompetenz durch den Einsatz zahlreicher Programme und Anwendungen,
• die Ausdrucksfähigkeit durch das kreative Schreiben unterschiedlicher Textarten und die künstlerische Illustration der Texte,
• soziale Kompetenzen durch die Zusammenarbeit mit den Klassenkameraden und Projektpartnern,
• die kulturelle Kompetenz durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und das Kennenlernen der Identität der ausländischen Projektpartner.
Nach einer Phase des Kennenlernens haben die Schüler Textauszüge gelesen. Dabei haben sie die stilistischen Merkmale der unterschiedlichen Gattungen (Geschichte, Märchen, Comic, Fabel, Theaterstück) kennengelernt, haben diese kreativ umgesetzt und sich gegenseitig präsentiert. Auch schrieben die Kinder gemeinsam zu jeder Textgattung einen Text. Die Schüler haben viel gelesen, motiviert geschrieben, ihre Geschichten abgetippt, mithilfe der Studenten der Autonomen Hochschule auf dem iPad Comics entworfen und vieles mehr.
Im Laufe des Schuljahres ist so neben vielen anderen Dingen auch ein herrliches Buch entstanden, das die Kinder als Andenken behalten durften. Darin sind alle Kindertexte, die während des Projekts gemeinsam geschrieben wurden, enthalten.

Welches waren die Highlights des Projekts?
Es gab zahlreiche Highlights. Zu den Höhepunkten zählten für die Kinder der Klasse 5a vor allem der Ausflug nach Brüssel zu den Comic-Helden, der Besuch der Comiciade, die Post aus dem Königshaus, der Besuch des Unterrichtsministers, die Besichtigung des Töpfereimuseums und die Arbeit mit den Lehramtsstudenten aus Eupen.
Schließlich war es die Zusammenarbeit mit den Schülern aus Deutschland und Luxemburg, die die Schüler motiviert und begeistert hat. Das wurde nicht zuletzt bei der Auswertung des Projekts deutlich, wie folgendes Schüler-Zitat veranschaulicht: „Erst wusste ich nicht genau, was eTwinning ist, jetzt bin ich begeistert. Wenn ich bedenke, was wir in einem Jahr geschafft haben und wie viele neue Freunde wir kennengelernt haben, bin ich richtig stolz. Stolz auf mich, auf meine Mitschüler, aber besonders stolz bin ich auf unsere Partnerklassen“.

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