eTwinning Projekt „Hier leben und lernen wir“

Ausgezeichnet mit dem eTwinning Zusatzpreis der Jury 2014

Es handelt sich um ein Förderschulen-Projekt des Zentrums für Förderpädagogik St. Vith, der Schule am Pappelhof Berlin, der Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg, einer Blindenschule, sowie der Sonderschule Rogatsboden aus Österreich für Schüler zwischen 8 und 11 Jahren.
Den Schülern wurden Parallelen und auch Unterschiede, besonders auf schulischer Ebene, bewusst gemacht: „Wie sieht es dort aus? Wie ist die Schule eingerichtet? Wie ist das Wetter dort? Wie lernen die Schüler anderswo?“ Die Schüler haben sich über Esskulturen und Traditionen (Weihnachten, Karneval etc.) in den jeweiligen Ländern ausgetauscht.

DSCN3586Vier Sonderschulen beschrieben auf verschiedene Weise analog und digital ihre Schule und ihre Umgebung. Die Partnerklassen erstellten Bildergalerien oder kleine Filme, um den anderen Teilnehmern ihre Schule und ihren Tagesablauf nahezulegen. Mit dabei war immer das Maskottchen „Gromper“, eine Kartoffel. Wöchentlich wurde das Motto im Unterricht fachübergreifend und kompetenzorientiert bearbeitet.
Es entstanden Gruppenarbeiten und Partnerübungen, um Filme, Fotogalerien, Comics oder Texte zu erstellen und diese dann auf dem Wiki „hierlernenundlebenwir.weebly.com“ zu veröffentlichen. Jeder Schüler zeigte großen persönlichen Einsatz. Gerne wurde ein gemeinsamer Skype-Termin zum besonderen Treffen genutzt. Dort wurden Kunstwerke (Fensterbilder nach Hundertwasser, Igel aus Salzteig, Weihnachtsdekoration …) präsentiert, Lieder vorgesungen und Fragen bezüglich des Wetters, des Unterrichts und der Hobbys der Schüler vorgestellt.
Aus den monatlichen Einträgen in das Projekttagebuch ist ein e-Book entstanden. Das e-Book wurde auf der Projektseite veröffentlicht.

Was zeichnet das Projekt aus?
Die Zusammenarbeit zwischen vier Förderschulen aus drei Ländern ermöglichte es den Förderschülern, ihren Fähigkeiten entsprechend ihren ganz persönlichen Einsatz zu zeigen.
Aber auch der fachliche Austausch zwischen Kollegen hat das Projekt bereichert, wie das Zitat der Projektleiterin aus St. Vith verdeutlicht: „Gleichgesinnte Pädagogen haben einen Ort, wo sie sich austauschen können. Neue Impulse werden weitergegeben, Erfahrungen ausgetauscht und immer wieder stellt man sich neuen Herausforderungen. Europaweit kann man sich austauschen und gegenseitig helfen.“