„Consumer Protection without Borders“ – RSI Eupen

Multilaterale Schulpartnerschaft

„Consumer protection without borders“ – „Verbraucherschutz über die Grenzen hinaus“ – ist ein Projekt, das das Robert-Schuman-Institut 2014 zu einem erfolgreichen Ende gebracht hat.
Teilnehmer aus fünf Partnerschulen hatten die Idee, sich über Verbraucherschutz in den verschiedenen Ländern zu informieren, zu vergleichen und Unterrichtsmaterialien dazu zu erstellen. Die Arbeitssprache der Partnerschaft war Englisch.
Es war Aufgabe der Schüler, Material zu sammeln, Fallbeispiele vorzubereiten und all dies anhand von Powerpoint-Präsentationen oder Videos bei den Projekttreffen zu präsentieren. Insgesamt wurden fünf Mobilitätsaktivitäten durchgeführt.
Im November 2012 wurde das Projekt bei einem Treffen in Güssing (Österreich) vorbereitet. Bei dem nächsten Treffen in Györ (Ungarn) wurde die Verbraucherschutzpolitik der verschiedenen Länder vorgestellt. In Çankiri (Türkei) wurden die Institutionen für den nationalen Verbraucherschutz präsentiert. Bei dem Treffen in Eupen wurden daraufhin aktuelle Probleme in Bezug auf den Verbraucherschutz in der EU, E-Kommerz sowie Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Handhabung der verschiedenen Länder Verbraucherschutzpolitik betreffend behandelt. Auf dem Treffen in Essen (Deutschland) wurden schließlich Schwierigkeiten in spezifischen Sektoren angesprochen: Tourismus, Dienstleistungen im Fitness-Bereich, Produktvermarktung usw.

008-4. Treffen-Brüssel-Belgien 009-4. Treffen-Spa-Belgien
Bei jedem Projekttreffen wurden die Ergebnisse vom Lehrpersonal evaluiert und die Aufgaben für das nächste Treffen verteilt.
Durch dieses Projekt hatten Schüler und Lehrer die Gelegenheit, gemeinsam mit den Partnern aus anderen Ländern auf ein Ziel hinzuarbeiten, dabei neue Bekanntschaften zu schließen und sich Fähigkeiten anzueignen: die Erweiterung der Sprachkenntnisse durch konkrete Praxis, die Planung und Umsetzung von Projektaktivitäten, das Erlernen und Anwenden von Fertigkeiten in Informations- und Kommunikationstechnik und natürlich soziale Kompetenzen. Nicht zuletzt ermöglichte das Projekt außerdem das Kennenlernen anderer Kulturen.

Rita Pavonet, eine der Lehrerinnen aus dem RSI: „Das Projekt war eine große Herausforderung für die Schüler und die Lehrpersonen. Wir haben eine andere Unterrichtsmethode gefunden, die auch die Schüler angesprochen hat. Außerdem förderte der Austausch die Offenheit gegenüber anderen Kulturen, den Teamgeist und eine andere Art des Lernens. Durch den gemeinsamen Spaß am Projekt entstanden Freundschaften, die vielleicht noch länger an das Erlebte erinnern.“