Entstehung und Einführung in der DG

Im April 2015 stellte die Europäische Kommission in Brüssel offiziell die ePlattform der Öffentlichkeit vor. Unter den 250 Entscheidungsträgern, Experten und Praktikern aus ganz Europa befand sich auch eine Delegation aus Ostbelgien. Der hiesige Erwachsenenbildungssektor wurde durch Marco Zinnen (Kabinett des Ministers Mollers), Patrick Meyer (VHS/Rat für Erwachsenenbildung), Dietmar Kaufmann (KAP) und Gerd Brüls (Ländliche Gilden) vertreten.

Europaweit folgten etliche Veransmittagskonferenz-epale-auftakttaltungen, die die Plattform jeweils national vorstellten. So auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, wo im Dezember 2015 EPALE bei einer Mittagskonferenz im Jugendbüro den Akteuren der Erwachsenenbildung in der DG vorgestellt wurde. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Praktiker, Fachleute und Dienstleister aus unterschiedlichen Bereichen der Erwachsenenbildung: Politik, Weiterbildungsberatung, Einrichtungen der formalen Erwachsenenbildung (schulische und berufliche Weiterbildung) und Anbieter nicht formaler Erwachsenenbildung aus den Bereichen Kunst, Musik, Medien, Sprachen, Natur etc.

In seiner Begrüßung betonte der Minister Harald Mollers die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Er forderte die Anwesenden auf, die Plattform zum Erfahrungs- und Ideenaustausch zu nutzen und mit Leben zu füllen. Anschließend stellte die damalige EPALE Koordinatorin Dr. Michèle Pommé die vielseitigen Themenbereiche und Funktionen der Plattform vor: News, Blog, Partnersuchfunktion, Materialiensammlung, Veranstaltungskalender etc. Die Plattform trägt dazu bei, die Ziele der Europäischen Agenda für Erwachsenenbildung zu erreichen. In erster Linie fördert EPALE die Qualität der Erwachsenenbildung.