Validierung von Kompetenzen

Können belegen können

Lernwege, Kompetenzen und Zertifikate aus Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern untersucht diese Studie der Bertelsmann Stiftung. Erfragt wurde, welche Informationen über BewerberInnen für Arbeitgeber am wertvollsten sind. Dabei stellte sich heraus, dass es nicht Zeugnisse über Schulbesuch oder Uniabschlüsse und Ausbildungsnoten sind, sondern praktisch im Arbeitsleben erworbene Kompetenzen, die Arbeitgeber interessieren. Hierzu schauen sie nicht auf Zertifikate, sondern orientieren sich an Erkenntnissen aus Auswählgesprächen und Probezeit. Wichtig sind für viele Personalverantwortliche auch Arbeitszeugnisse, um informell erworbene Kompetenzen zu erfassen.
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CléA-Zertifizierung: ein neuer Grad der Qualifikation in Bezug auf Arbeitsmarktfähigkeit, Mobilität und Kompetenzen (Frankreich)


Der schwächste Bereich der arbeitenden Bevölkerung ist jener, dem es nur allzu oft an den nötigen Grundlagen zum Erwerb bestimmter Qualifikationen oder beruflicher Weiterbildung mangelt.
Um diese Herausforderung zu meistern, haben die französischen Sozialpartner die erste berufsübergreifende Zertifizierung ins Leben gerufen.
Unter dem Titel CléA hat diese Zertifizierung eine Basis für Fachwissen und -kompetenz geschaffen: ein neuer Grad der Qualifikation in Bezug auf Ausbildung, Beschäftigung, Berufsmobilität und Wettbewerbsfähigkeit.
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Geringqualifiziert? Wirklich?

Der Begriff „geringqualifiziert“ ist meist nicht nur falsch, sondern zeugt auch von einer Respektlosigkeit und Ignoranz gegenüber der gelebten Realität von Erwachsenen.
Welchen Einfluss diese vorgefertigte Einstellung auf die Nutzung von Erwachsenenbildungsmaßnahmen haben kann ergründet David Mallows in seinem EPALE-Beitrag.
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