Beiträge aus Ostbelgien

EPALE liefert relevante Beiträge und Ressourcen zu Kernthemen der Erwachsenenbildung. Auch die Deutschsprachige Gemeinschaft trägt aktiv zu den Inhalten bei. Das Jugendbüro ist als nationale Koordinierungsstelle für EPALE bei nationalen und internationalen Veranstaltungen im Kern des Geschehens.

„Unser wichtigster Trumpf sind unsere Kinder“, Verena Greten bei der VET Week 2017

Unter dem Motto „Discover Your Talent“ fand von 20. bis 24. November 2017 bereits zum zweiten Mal die European Vocational Skills Week statt.  In ganz Europa wuurden zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten organisiert, um die Vorzüge und Qualität der Berufsbildung aufzuzeigen. EPALE Ostbelgien veröffentlicht die auf Twitter vielzitierte Rede von Verena Greten, Geschäftsführerin IAWM, im Rahmen einer dieser Veranstaltungen in Brüssel.

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Best Practice aus Ostbelgien – Bürgerdialog konkret und erfolgreich umgesetzt!

In Ostbelgien ist der Rat für Erwachsenenbildung (RfE) ein von der Regierung eingesetztes Gremium, welches die Interessen der anerkannten Erwachsenenbildungseinrichtungen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft vertritt.  Er ist Austauschgremium und Informationsplattform für die Mitgliedorganisationen, sowie auch für interessierte BürgerInnen.

Im Rahmen des Bürgerdialogs erfüllte der RfE die Aufgabe des Bindeglieds zwischen Politik und BürgerInnen. Er unterstützte das Projektmanagement als Co-Gastgeber und Partner des Parlaments. Über den Rat wurden Sachverständige kontaktiert und die Kommunikation abgewickelt. Der RfE wurde in die Vorbereitung der Bürger-Werkstätten eingebunden und war Teil des Kernteams, das sich um die Umsetzung kümmerte.

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Zukunftskongress – Ostbelgien leben 2025.

Wie wollen wir 2025 in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) leben?  Und was müssen wir heute tun, um diese Vision zu verwirklichen?

Vor diesem Hintergrund fand am 19. April 2017 der Zukunftskongress im Kloster Heidberg zu Eupen statt.  Ziel der Veranstaltung war, nochmals einen Austausch über die Zukunftsgestaltung der Region stattfinden zu lassen.  Namhafte Experten aus Belgien und Europa gingen in Form von Impulsreferaten und Workshops auf alle Themenbereiche des REK ein.  Es wurden Ideen und Anregungen gesammelt, die erneut in die Umsetzung und Weiterentwicklung des REK III einfließen sollen.

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Aktionstage Politische Bildung Ostbelgien

(vom 21. April bis zum 24. Mai 2017)

Die „Aktionstage politische Bildung“ stellen ein gemeinsames Projekt deutschsprachiger Länder und Regionen dar. Die Idee der Aktionstage geht auf eine Initiative des Europarates „Education for Democratic Citizenship“ zurück und wurde 2002 erstmals in Österreich aufgegriffen. In diesem Jahr finden Aktionstage in Österreich, in der Autonomen Provinz Bozen (Südtirol) und in Ostbelgien (DG) statt.

Konkret betraut mit dem Zusammentragen, redaktionellen Bearbeiten und Publizieren des hiesigen Angebots ist Frau Gabi Borst von GrenzGeschichteDG, dem regionalen Zentrum für Alltags-, Sozial- und Zeitgeschichte, Holocaust-Education, Erinnerungsarbeit und bürgerschaftlichem Engagement an der Autonomen Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (AHS). Im Auftrag der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird GrenzGeschichteDG das Angebot zur politischen Bildung hier bei uns in den nächsten Jahren konsequent weiter ausbauen. Dabei soll sich das Angebot an die gesamte Bevölkerung, vom schulischen und außerschulischen Bereich auf die Erwachsenenbildung – salopp formuliert – von der „Wiege bis zur Bahre“ richten.

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Auftaktveranstaltung des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft zum REK II -Zukunftsprojekt „Kompetenzen anerkennen“ – Ausarbeitung eines Validierungssystems für die DG

Wir lernen nicht nur in der Schule, sondministeriumern auch im Berufsleben, auf einer Weiterbildung, in der ehrenamtlichen Vereinsarbeit oder im Rahmen von Hobbys. Mit jeder Herausforderung im Alltag werden unser Fach-, Sozial- und Personalkompetenzen kontinuierlich erweitert. Vieles vom dem, was wir uns aneignen, setzen wir auch in unserer beruflichen Laufbahn ein. Das Wissen, das wir außerhalb der klassischen Bildungsinstitutionen erwerben, wird jedoch weder erfasst noch zertifiziert. Es ist nicht sichtbar, obwohl es in vielen Fällen für die berufliche Handlungsfähigkeit von großer Bedeutung ist.
Vor diesem Hintergrund fand am 21. Oktober 2016 fand die Auftaktveranstaltung zum REK II-Zukunftsprojekt „Kompetenzen anerkennen“ statt. Ziel der Veranstaltung war, alle betroffenen Akteure in der DG über bereits bestehende Validierungsansätze zu informieren, unterschiedliche Validierungssysteme im In- und Ausland vorzustellen und die Diskussion zwischen relevanten Akteuren der DG anzuregen.
Alles über die Veranstaltung können Sie hier nachlesen!

„World Teacher Day“ im Atomium in Brüssel

atomium-speeddatingAm 5. Oktober feierte EPALE den Weltlehrertag im Atomium in Brüssel. Die drei belgischen Nationalen Koordinierungsstellen luden Lehrer, Trainer und Coaches der Erwachsenenbildung und der beruflichen Weiterbildung der drei Sprachgemeinschaften sowie die EU ein rund um das Thema „Lernen und Lehren im 21. Jahrhundert“.
Nach dem äußerst inspirierenden Inputreferat des Professors Kris Van Den Branden (Katholische Universität Leuven) über die neuen Herausforderungen des Lehrens in der Erwachsenenbildung, stellten die belgischen Koordinatoren für die Implementierung der Erwachsenenbildungsagenda die aktuelle Situation in den 3 Sprachgemeinschaften vor, insbesondere in Bezug auf die europäischen Referenzwerke und ihre Ziele für den Bereich der Erwachsenenbildung. Auch Wilhelm Vukovich, der Europäische Koordinator für EPALE, wandte sich kurz an das Publikum, um noch mal die Vorzüge und Möglichkeiten der Plattform vorzustellen.
Der Nachmittag begann mit den Vorstellungen von Best Practice Projekten. Es ging um innovative Konzepte bei denen erwachsene Lernende erfolgreich für den Wiedereinstieg in Bildung motiviert werden konnten („Live&Learn Project“, „The Big Learning Week“, „The Flipped Classroom“).
Abschließend fand ein Speeddating statt, wobei die Anwesenden mit Kollegen ihres Bereichs, gestärkt mit dem Input des Tages, über Ideen und neue Konzepte in ihrer Bildungsbranche austauschen konnten.
Zum Ausklang wurden die Lehrer der Erwachsenenbildung natürlich gebührend gefeiert bei Sekt und Häppchen!

EPALE-Konferenz in der VHS Aachen: „Adult Education in Cities and Regions – a European perspective“

aachen-1 Erwachsenenbildung vor Ort – dies war das Thema der internationalen Konferenz, zu der die nationalen Koordinierungsstellen für EPALE in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg vom 8. bis 9. September 2016 nach Aachen eingeladen hatten. Ein „Projektemarkt“ und 8 Workshops boten den über 70 Teilnehmenden Raum für regen Austausch über Erwachsenenbildung in Städten und Regionen aus der Perspektive von Politik, Praxis und Lernenden.
Christian Bernhard (Leiter der Nationalen Koordinierungsstelle in Deutschland) stellte als erster Keynote Speaker seine Doktorarbeit vor. Im Rahmen seiner Argumentation laachen-3egte er drei Perspektiven von Städten und Regionen dar, die es zu beachten gilt in der Erwachsenenbildung: die politische Perspektive, den Gesichtspunkt der Bildungsanbieter und die Sichtweise der Lernenden. So legte das Inputreferat die gemeinsame Basis und eine Reihe von Konzepten für die nachfolgenden Workshops.
Ein weiteres inspirierendes Referat hielt Balász Nemeth (Universität Pecs, Ungarn) zum Thema der „Lernenden Städte“. Sogenannte Learninaachen-austauschg Cities beruhen auf eine einheitliche lokale oder regionale Vision in Bezug auf die Bildungsorte der Stadt und woran Bildungsanbieter gemeinschaftlich arbeiten, um zu einem optimierten Ergebnis zu kommen. Die Learning City Bewegung in Pecs hat beschlossen, Kultur zum Thema zu nehmen. Das Konzept wurde weiterführend in einem sehr interessanten Workshop präsentiert von Michelle Diederichs (Koordinationsteam des UNESCO Global Network of Learning Cities, UNESCO Institute for Lifelong Learning).


Eine Zusammenfassung sologo-konferenz-aachenwie alle Ergebnisse, Berichterstattungen und Workshoppräsentationen der Konferenz finden Sie hier auf EPALE!


„Erwachsenenbildung und ‚Bildungsferne‘ – Befunde und Möglichkeiten für die Praxis“: Unter diesem Motto stand das Plenum des Rats für Erwachsenenbildung (RfE) am 6. September 2016.

rfe-plenumAuch in der DG gehört das Erreichen von bildungsbenachteiligten und gering qualifizierte Menschen zu den großen Herausforderungen der Erwachsenenbildung. Wie kann man sie ansprechen, motivieren und für das Lernen gewinnen? Wer ist der ideale Ansprechpartner, und in welchem Rahmen soll es am besten geschehen?
Seit einiger Zeit suchte der RfE nach Ansätzen und Best Practice. So stieß er auf die Arbeit von Mark Kleemann-Göhring. In seinem Referat erläuterte er, wie Menschen mit geringer Bildung an Weiterbildungsangebote herangeführt werden können.
Mehr dazu hier auf der Plattform!