Ziele und Prioritäten
JUGEND IN AKTION fördert europäische Bildungsangebote außerhalb von Schulen und Hochschulen. In fünf Aktionsbereichen können Jugendliche, gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit Projekte beantragen. Mit seinen geförderten Projekten unterstützt das Programm unter anderem:
- die Mobilität junger Menschen innerhalb der EU (und über die Grenzen hinaus),
- die Beteiligung junger Menschen am Alltagsleben ihrer Umgebung,
- das nicht-formelle Lernen junger Menschen,
- den interkulturellen Dialog zwischen jungen Menschen,
- die kulturelle Vielfalt.
JUGEND IN AKTION ist ein Programm für Alle. Unabhängig von ihren bildungsbezogenen, sozialen und kulturellen Hintergründen sind alle Jugendlichen angesprochen, am Programm teilzunehmen. Insbesondere junge Menschen mit einem erhöhten Förderbedarf sollen über das Programm wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche Entwicklung erlangen.
Ziele
Das EU-Programm JUGEND IN AKTION verfolgt mit seiner Umsetzung die folgenden Ziele:
- Es will die aktive Bürgerschaft junger Menschen (insbesondere ihre europäische Bürgerschaft) fördern.
- Es will Solidarität und Toleranz unter jungen Menschen fördern, um den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union zu stärken.
- Es will das gegenseitige Verständnis zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern fördern.
- Es will einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der europäischen Jugendarbeit leisten.
- Es will die europäische Zusammenarbeit im Jugendbereich fördern.
Neben diesen Zielen gibt es ständige und jährliche Prioritäten im EU-Programm JUGEND IN AKTION: Diese sollen in den Projekten in die Praxis umgesetzt werden.
Ständige Prioritäten
- Europäische Bürgerschaft: JUGEND IN AKTION will bei jungen Menschen das Bewusstsein wecken, dass sie BürgerInnen Europas sind. Junge Menschen sollen dazu ermutigt werden, über europäische Themen nachzudenken und diese in die Diskussion über die Zukunft der Europäischen Union einzubringen.
- Beteiligung junger Menschen: Ein Hauptschwerpunkt des Programms JUGEND IN AKTION ist die aktive Beteiligung junger Menschen in ihrem Alltagsleben. Wesentliches Ziel ist es, junge Menschen zu ermutigen, ihre Rolle als aktive BürgerInnen wahrzunehmen.
- Kulturelle Vielfalt: Die Achtung der kulturellen Vielfalt in Verbindung mit dem Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist eine Priorität des Programms. JUGEND IN AKTION will das interkulturelle Lernen fördern, indem es gemeinsame Aktivitäten junger Menschen mit unterschiedlichem kulturellen, ethnischen und religiösen Hintergründen ermöglicht.
- Einbeziehung junger Menschen mit erhöhtem Förderbedarf: Das EU-Programm JUGEND IN AKTION ist ein Programm für alle Jugendliche. Es sollten Anstrengungen unternommen werden, junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen in das Programm einzubeziehen. Neben der Zugänglichkeit für alle möchte das Programm JUGEND IN AKTION auch die soziale Integration fördern.
Jährliche Prioritäten
Neben den ständigen Prioritäten können jährliche Prioritäten für das Programm JUGEND IN AKTION festgelegt werden.
Für 2012 lauten diese:
- Förderung des Engagements junger Menschen für integratives Wachstum: Projekte, die sich dem Thema Jugendarbeitslosigkeit widmen und/oder die Mobilität von jungen Arbeitslosen und deren aktive Teilhabe an der gesellschaft fördern; Projekte, die sich mit dem Thema Armut und Marginalisierung und/oder Eingliederung junger Migrantinnen und Migranten, von behinderten jungen MEnschen und jungen Roma befassen.
- Förderung der Initiative, der Kreativität und des Unternehmergeistes sowie der Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen.
- Förderung von Sport und Aktivitäten im Freien mit dem Ziel gesündere Verhaltensweisen und soziale Eingliederung zu fördern..
- Förderung von Projekten, die junge Menschen für globale Umweltfragen und den Klimawandel sensibilisieren und mobilisieren.
2013 werden Projekte besonders gefördert, die sich folgenden Themen widmen:
- Maßnahmen zur Senibilisierung für die Unionsbürgerschaft (Förderung der Beteiligung an den Europawahlen) 2014).
- Projekte, die das Engagement junger Menschen für inklusiveres Wachstum fördern und ganz besonders: Jugendarbeitslosigkeit und Förderung von Mobilität von jungen Arbeitslosen; Armut und Marginalisierung (insb. junger Migrantinnen und Migranten, behinderter junger Menschen und gegebenenfalls junger Roma).
- Projekte, die die Kreativität und den Unternehmergeist sowie Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen fördern.
- Projekte, die gesündere Verhaltensweisen, insbesondere durch die Förderung von Aktivitäten im Freien und Sport, fördern.









